Wurzeln und Begegnungen

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El Haddawi als Schule fördert den Austausch zwischen verschiedenen spirituellen Wegen und Körperarbeitsmethoden. Wichtige Einflüsse sind aus der Begegnung von Ingo Taleb Rashid mit bekannten Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen wie Spiritualität, Tanz und Kampfkunst entstanden:

Ingo Taleb Rashid hatte bereits in den frühen 1980er Jahren Gelegenheit, eine Performance von Kazuo Ohno, einem der Gründerväter des Butoh, zu sehen. Seit 1993 reiste er immer wieder nach Japan und besuchte dort regelmäßig das Tanzstudio der Ohno Familie in Kamihoshigawa, Yokohama, um dort zu lernen und zu unterrichten. Aufgrund der langjährigen, intensiven Auseinandersetzung mit der künstlerischen Arbeit von Kazuo Ohno und seinem Sohn Yoshito Ohno sind Produktionen wie „Warrior Soul", „Danse Macabre", und „Dervish Soul" von der Ästhetik des Butoh beeinflusst.

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mit Kazuo Ohno

Seit seiner Jugend studierte Ingo Taleb Rashid außerdem in Deutschland, Japan und Israel verschiedene Kampfkünste, unter anderm bei Doron Navon, Isamu Shiraishi und Masaaki Hatsumi, dem 34. Sōke des Togakure Ryu Ninpo.

Unser Kampfkunst-Training begründet sich auf der Integration verschiedener Systeme, die Ingo Taleb Rashid im Laufe seines Lebens kennen gelernt hat, und die verschiedene komplementäre Aspekte der inneren Entwicklung auf dem Weg (Do) des Kampfkünstlers (Bu) verdeutlichen:

und weiteren Einflüssen (mehr unter Kampfkunst).

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mit Masaaki Hatsumi

Seit der Gründung durch Willigis Jäger im Jahr 2003 ist Ingo Taleb Rashid auch Dozent im interreligiösen Zentrum für Meditation und Achtsamkeit im Benediktushof (Holzkirchen bei Würzburg).

Seit 2011 bietet El Haddawi dort unter der Leitung von Ingo Taleb Rashid eine Fortbildung "Sufi-Mystik - Tanz, Kampfkunst und Schauspiel" (mit Abschlusszertifikat) an.

In dieser Fortbildung werden Jahrtausende alte sufische Prinzipen in zeitgemäßer Körperarbeit und spiritueller Übung vermittelt. Formen von Meditation in Stille und Bewegung sowie "heilige Tänze" und Schrittfolgen aus dem Sufismus werden in Bezug zu modernen Lebensthemen gesetzt. Dazu kommt die Arbeit mit Methoden und Techniken aus Tanz und Schauspiel. Ein weiterer Teil des Trainings ist die Anwendung von Konzepten und Bewegungsformen aus den Kampfkünsten. Diese helfen Tanz, Schauspiel und Spiritualität durch die Schulung der Präsenz miteinander zu verbinden.

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mit Willigis Jäger im Benediktushof

Weitere wichtige Wegbegleiter:

Kei Takei

Nishin Toda